Vom Salz der Erde und vom Licht der Welt

MATTHÄUS 5, 13 – 16

13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.

16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

3 thoughts on “Vom Salz der Erde und vom Licht der Welt

  1. Claus sagt:

    Die Anhänger Christi sind das Salz der Erde, ein schönes Bild, wie ich meine! Nicht Gold, das keiner wirklich braucht, sondern unscheinbares Salz, ohne das kein Mensch und kein Tier überleben kann! Dieses Salz muss bewahrt werden! Äußere Einflüsse verderben es, machen es geschmacklos und unbrauchbar. Wer das Salz nicht rein hält, und eine Vermischung oder Verdünnung zulässt, macht es wertlos und es wird enorme Anstrengungen benötigen es zum Schluss vielleicht doch noch zu retten! Christen dürfen also keinesfalls fade, ohne eigenen Geschmack und beliebig sein. Wie man weiß, bringt es nichts, wenn man Salz durch etwas ersetzen will, das auf den ersten Blick ähnlich aussieht. Salzkartoffeln sollte man halt mit Salz würzen und nicht mit Zucker. Wer also glaubt, dass man das eine durch das andere ersetzen könne, nur weil es auf den ersten Blick ähnlich erscheint, verdirbt unwiderruflich das Ergebnis. Wo Salz würzt und konserviert, sorgt Zucker höchstens für Karies.
    Spannend finde ich den Vergleich mit Salz auch deswegen, weil es beim Salz ja auch auf die richtige Menge ankommt! Zu wenig Salz ist ebenso schädlich wie zu viel davon. Der richtige Weg bedingt, dass man den beiden Rändern „Laschheit“ und „Fanatismus“ nicht zu nahe kommt! In beiden Fällen stimmt das Ergebnis nicht!

    • Templarii sagt:

      Es hat noch eine andere Bedeutung. Salz wurde zum haltbarmachen der Nahrung verwendet. Darum war es auch so wertvoll. Wir sind sozusagen die „Konservierungsstoffe“. :)

      Templarii

  2. Claus sagt:

    Gute Christen sollen durch ihr vorbildliches Wirken »leuchten«. Sie sollen als leuchtende Vorbilder sein, nicht weil sie glauben besser zu sein als andere, sondern weil sie tatsächlich besser handeln als andere.

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